Boswellia Rivae

Die Sorte Bosvellia Rivae ist eine weniger bekannte Sorte. Er wird auch Ogaden Weihrauch genannt. Die Herkunft des Weihrauchs Boswellia Rivae ist nämlich Ogaden, eine Region zwischen Somalia und Äthiopien. Dort wachsen die Weihrauchbäume wild in großer Zahl in einer Höhe von 1500 Metern und werden von den Nomaden abgeerntet.

Boswellia Rivae wird auch der süße Weihrauch genannt, da er sehr süßlich riecht. Er ist eher klebrig, da er viel Harzmasse enthält. Das Aussehen ist eher dunkel. Die meisten Menschen bevorzugen aber würzigere, helle und nicht klebrige Weihrauchsorten. Deshalb wird Boswellia Rivae eher selten geerntet und angebaut. Aber ein Versuch damit ist es wert. Er sieht aus wie Steine durch seine graue Färbung. Boswellia Rivae wird von nomadischen Stämmen geerntet, die so ihren Lebensunterhalt bestreiten. Die Weihrauchbäume werden nicht extra angebaut und geritzt, sondern man erntet wild, das heißt, man verwendet das Harz, das natürlich aus tritt, von Bäumen, die dort wild wachsen. Bei der sonst üblichen Ernte wird der Baum angeritzt, das Harz tritt aus und wird fest. Nach einiger Zeit kann man die Weihrauchbrocken ab ernten. Dabei ist die erste Ernte am minderwertigsten. Je öfter geerntet wird, desto besser wird die Qualität der Weihrauchernte. Auch die Farbe ändert sich von eher dunkel nach hell. Da Boswellia Rivae wild geerntet wird, gibt es hier nur die graue Einheitsfärbung.